Schulprogramm

 
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Für die Zeit von August 2006 bis Juli 2009

1 Vorwort und Einleitung
„Wege entstehen beim Gehen“ ermutigt uns der Schweizer Pädagoge Elmar Osswald darin, einfach den Reformweg zu beginnen, ohne alles bis ins Letzte konzeptionell festgezurrt zu haben.
Der bekannte Göttinger Physiker und Philosoph Georg Christoph Lichtenberg formulierte
seinerseits „Ob es besser wird, wenn es anders wird, weiß ich nicht. Dass es
aber anders werden muss, wenn es besser werden soll, weiß ich!“
Beides zusammen genommen war unsere Motivation als eine von 19 berufsbildenden Schulen in Niedersachsen am Projekt Regionales Kompetenzzentrum (ProRe- Ko) teilzunehmen. Im Zentrum dieses Schulversuches steht die Verbesserung der schulischen Arbeit. Innerhalb dieser Herausforderung und bereits seit 1995 angeregt durch die Denkschrift „Zukunft der Bildung – Schule der Zukunft“ sind viele Reformprojekte entstanden, die in diesem Schulprogramm zusammengefügt sind.
In vielen Beiträgen werden deshalb Aussagen zu folgenden Überschriften präzisiert:
- Wir sind eine junge und moderne Schule
- Wir sind eine weltoffene Schule
- Wir sind eine Schule, die fördert und fordert
- Wir sind eine Schule, in der es zahlreiche Projekte und Arbeitsgemeinschaften gibt
- Wir sind eine lernende Bildungseinrichtung
- Wir sind eine Schule mit Zukunft
- Wir haben pädagogische Grundsätze
- Wir sind auch eine Schule mit Problemen und Herausforderungen
Gern will ich diese Einleitung kurz halten, ohne aber zu versäumen die BBS II Göttingen
in wenigen Sätzen vorzustellen.
Wer sind wir?
Die Gewerbeschule Göttingen – offiziell Berufsbildende Schulen II – gegründet 1853, ist eine der ältesten aber auch der modernsten Schulen Göttingens, die von ca. 2.300 Schülerinnen und Schülern im Vollzeit- und Teilzeitunterricht besucht wird. Die Schule verfügt über eine gute Ausstattung an Fachräumen, Rechnerräumen, Sprachlaboren, Sportstätten (Sporthalle und Freigelände) und besitzt eine leistungsfähige Bibliothek und Medienabteilung. Für den fachpraktischen Bereich stehen sachgerechte und gut ausgestattete Werkstätten und Labore zur Verfügung. In den Pausen können die Schülerinnen und Schüler sich auf den großen Pausenhöfen
aufhalten sowie das Angebot von Cafeteria und Mensa nutzen.
Als erste Fremdsprache wird für alle Schülerinnen und Schüler Englisch angeboten sowie im Fachgymnasium Technik Französisch für Anfänger.
Schulpartnerschaften bestehen mit Schulen in Frankreich (Dijon), in England (Stroud), in den USA (San Bernardino), in Polen (Torun), in Ungarn (Dunaujvaros) und in Italien (Bari).
Verschiedene Arbeitsgemeinschaften im Bereich Foto, Kunst, Arbeiten im Internet, Computer, Schülerzeitung, Medientechnik, Umwelttechnik sowie Sport werden für alle Auszubildenden, Schülerinnen und Schüler angeboten.
Die Schullaufbahnberatung durch die Abteilungsleiter/in und die Beratungslehrer/in, die Konfliktberatung für die Schülerinnen und Schüler im BVJ und den verschiedenen BGJs durch die Beratungslehrer/in und die Sozialarbeiter/in wie auch die Berufs- und Ausbildungsberatung durch die Mitarbeiter/innen der Agentur für Arbeit und unserer Schulsozialarbeit werden gezielt durchgeführt.

Göttingen, im Juli 2006
Peter Peschel Schulleiter