Die Geschichte der BBS II an der Godehardstraße
2003 wird die Schule 150 Jahre alt. Der 3. Oktober 1853 wird als das Gründungsdatum angesehen - durch einen Zusammenschluss mit der damaligen Realschule. Die dem "Göttinger Gewerbeverein" angehörenden Handwerksmeister gründeten 1848 aus eigenen Mitteln eine "Gewerbeschule", die den Zweck haben sollte "den bei hiesigen Meistern arbeitenden Gesellen und Lehrlingen die Gelegenheit zu bieten, sich in denjenigen Künsten und Wissenschaften auszubilden, welche in unmittelbarer Verbindung mit den Gewerben stehen". Für diese Schule wurde 1910 am Ritterplan 6 ein Neubau errichtet, zugleich die "Fachschule für Feinmechanik" gegründet, die in enger Verbindung zur optischen Industrie Göttingens und zu Instituten der Universität stand (1939 wurde diese Fachschule aufgelöst).
Die "Gewerbeschule am Ritterplan" nahm nach Räumung des Lazaretts 1948 ihren Schulbetrieb wieder auf und wurde 1958 baulich erweitert. In den 70er Jahren expandierte das berufsbildende Schulwesen derart (bis 4.000 Schüler), dass 1977 eine Trennung der Berufsfelder erfolgte und zwar in Berufsbildende Schulen (BBS) II und III.