Aktuelles

Der Fair Cup - eine geniale Idee

 
 
Die Idee eines Kaffeebechers, der 400 Mal verwendet werden kann, ist besonders durchdacht, erfolgsversprechend und zukunftsorientiert. Aus diesem Grund haben Karoline Weidemann, Yanico Aust und Johannes Milszewski, drei Abiturienten der BBS II Göttingen, am 11. und 13. Juni 2017 auf der IdeenExpo in Hannover im Rahmen der Live Show des TV Moderators Ranga Yogeshwar das Konzept des Fair Cups vorgestellt. Unter anderem wurde darüber informiert, dass seit Kurzem auch eine Fair Cup App für Android Smartphones im Play Store zur Verfügung steht.

Begleitet wurden die Abiturienten von Lehrerin und Projektleiterin Sibylle Meyer sowie der Firma TPK-Kunststoffe GmbH.

Für dieses großartige Projekt erhielt die Projektgruppe vonseiten des niedersächsischen Wirtschaftsministers Olaf Lies sowie Umweltministers Stefan Wenzel Glückwünsche.

 
Göttinger Tageblatt vom 3. Juni 2017

 

SVL-Erprobung in der Drucktechnik

Am Freitag, 17. März, fand in der Druckwerkstatt der BBSII ab 7:55 Uhr eine ganztägige Veranstaltung Social Virtual Learning statt. Der Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien (ZFA) hat in den vergangenen Jahren Lernmodule im Bereich Social Augmented Learning entwickelt und geht mit der SVL einen Schritt weiter. Mit den Partnern
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung Rostock
Bergische Universität Wuppertal
Heidelberger Druckmaschinen AG
mmb Institut

arbeitet das Projekt daran, in einer virtuellen Umgebung Lernenden Arbeitsprozesse unmittelbar und interaktiv an einer virtuellen Druckmaschine erlebbar zu machen.
Auszubildende, Lehrkräfte und Ausbilder des Bereichs Mediengestalter und Medientechnologen konnten sich einen Eindruck vom Unterricht der Zukunft holen.

In der Verdi-Publikation Druck und Papier erschien dazu ein mehrseitiger Artikel
www.social-augmented-learning.de/
 

 

 

E-Auto für die BBSII

 
Möglich wurde dies demnach durch die Beteiligung lokaler Partner aus der Wirtschaft, die das Fahrzeug mittels Werbeaufdrucken finanzieren. Das Konzept ermöglicht die Zusammenführung von Klimaschutz, Mobilität und regionaler Kooperation zugunsten der beruflichen Bildung im Landkreis.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Renault Kangoo Z.E. mit einer Reichweite von bis zu 170 Kilometern, den die Erste Kreisrätin Christel Wemheuer und Schulleiter Bernd Wübbenhorst gemeinsam in Empfang nahmen.

„Die Förderung nachhaltiger Mobilitätsformen im Landkreis Göttingen sind uns ein echtes Anliegen. Mobilitätsvarianten wie Pedelecs und das neue E-Fahrzeug, wie sie durch die Berufsbildenden Schulen II zum Einsatz kommen, leisten hierfür einen maßgeblichen Beitrag“, unterstrich Wemheuer die Ambitionen für den Klimaschutz des Landkreises Göttingen.

Schulleiter Wübbenhorst betonte die gute Zusammenarbeit mit Landkreis und Sponsoren und bedankte sich für die Verwirklichung des Projektes. „Dank ihrer freundlichen Unterstützung sind wir nun in der Lage ein elektrobetriebenes Fahrzeug einzusetzen“, so Wübbenhorst zu den anwesenden Vertretern der lokalen Wirtschaft. „Die Ausbildungsbetriebe der Region können wir nun gänzlich emissionsfrei erreichen. Zudem ist die Fahrt ein echtes Erlebnis.“

Artikel entnommen aus Göttinger Tageblatt online
http://www.goettinger-tageblatt.de/Goettingen/Uebersicht/Lokale-Sponsoren-finanzieren-E-Fahrzeug-fuer-die-BBS-II-in-Goettingen
abgerufen am 27.03.2017

 

Schülerin der BBS II Göttingen gewinnt Gestaltungswettbewerb!

(Göttingen, 3. März 2017) Soeben endete der internationale Gestaltungswettbewerb „Deutschland. Deine Tour.“ In Planung ist für den Sommer 2018 ein viertägiges Etappen-Radrennen durch Deutschland kombiniert mit einem Festival rund um das Radfahren.

Designer und Gestalter waren aufgerufen, ihre Entwürfe für das offizielle Tour-Trikot einzureichen. Tragen soll es im Rennen der punktbeste Jungprofi. Außerdem wird es für alle Radsportfans käuflich zu erwerben sein. Eine Jury hatte die Vielzahl der Vorschläge auf die fünf besten Entwürfe reduziert, über die in mehreren sozialen Netzwerken abgestimmt werden konnte. Der Gewinnerentwurf stammt von einer Schülerin unserer BBS II Göttingen. Anna-Lisa Nolte aus der Klasse DME 3a lernt „Mediengestalterin Digital und Print“ in der Firma „Creativ Medien Osburg“ in Duderstadt.
Ihr Siegerpreis ist eine Reise für zwei Personen im Sommer nach Paris zum Finale der „Tour de France“ inklusive eines Besuchs im Museum für Mode, dem „Palais Galliera“. Herzlichen Glückwunsch!
Dass eine Auszubildende diesen Wettbewerb gewinnt, ist für sich schon eine Überraschung. Besonders erstaunlich ist aber, dass unter den fünf besten Entwürfen gleich drei von Schülerinnen der Klasse DME 3a unserer BBS II Göttingen sind!

Bis zuletzt hatte sich Anna-Lisa Nolte in der Abstimmung ein packendes Kopfan-Kopf-Rennen mit ihrer Mitschülerin Johanna Gümpel geliefert, die bei der Firma „Otto Bock “ in Duderstadt eine Ausbildung zur „Mediengestalterin Digital und Print“ absolviert. Beide hatten am Ende einen äußerst komfortablen Vorsprung vor den Mitbewerbern. Jennifer Leach, Auszubildende zur „Mediengestalterin
Digital und Print“ der Firma „alto.de“ in Einbeck, belegte am Ende den fünften Platz.

Demnächst werden die Trikotentwürfe der Klasse DME 3a in einer Ausstellung an unserer Schule präsentiert.

Die BBS II Göttingen gratuliert allen drei Schülerinnen ganz herzlich zu diesem herausragenden Erfolg!

 

 

 

 

Open-Space-Konferenz der BBSII

Industrie 4.0 – Globale Vernetzung – Innovative Technik – Automatisierte Prozesse
Dies waren die zentralen Schlagworte der Open-Space-Konferenz, die am Dienstag, dem 24. Januar 2017 in den BBS II Göttingen in der Mensa und der Sporthalle der Schule stattfand.
Aufgrund einer sich wandelnden, modernen Arbeitswelt, dessen Abläufe sich rapide verändern, sieht sich die Berufsausbildung ebenfalls mit diesen neuen Anforderungen konfrontiert. Vor diesem Hintergrund eröffnete Superintendent Friedrich Selter die Reihe der Beiträge mit einem Vortrag zum technologischen Wandel.

Anschließend folgten die Fachgruppen der Schule, welche interessante Zukunftskonzepte präsentierten und einige Schwerpunkte des Kompetenzzentrums Technik und Gestaltung abbildeten:
Die Druckabteilung (Alf Özen / Michael Staszak) mit einem Beitrag über Social Augmented und Social Virtual Learning
die Versorgungstechnik (Dr. Eric Manshusen) mit Planungnen zu einem Schulungs- und Innovationsgebäude zur Energieeffizienz
die Metalltechnik (Harald Beck / Volker Kahl) mit dem Konzept zu komplexen Technologien im Fachbereich

Darüber hinaus stellte Sibylle Meyer (Lehrerin an den BBSII) gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern in der Mensa den Fair Cup (s. Artikel unten) vor.

Die Firma Festo (Steuerungs- und Automatisierungstechnik) schloss den Präsentationszyklus mit einem Beitrag zur Smart-Factory 4.0, einer digitalisierten Fertigungsstraße.

Am Nachmittag hatten die Gäste aus Politik und Wirtschaft im persönlichen Gespräch mit den Teams Gelegenheit, neue Impulse für einen modernen und praxisnahen Unterricht zu erarbeiten.

Fotos des Open-Space-Konferenz (Volker Schmidt)

Artikel Fair Cup BBSII Göttingen
 
aus: Göttinger Tageblatt vom 25.01.2017

 

Baustellenbesichtigung Neubauprojekt Groner Tor

Am 17.11.2016 erhielt der Bautechnik-Kurs der Klasse 11 der Fachoberschule Technik die Gelegenheit, eine der zur Zeit größten Baustelle im Raum Göttingen zu besichtigen. Begleitet wurden die Schüler von der Lehrkraft Herrn Rappe und Herrn Dipl.-Ing. Kurth vom Ingenieurbüro MKK aus Göttingen. Herr Kurth bereitete dazu die Schüler im Vorfeld auf den anstehenden Besichtigungstermin in einem kurzweiligen Vortrag vor. Hierbei ging er u.a. im Allgemeinem auf die Tätigkeiten eines Ingenieurs und im Speziellen auf die Tätigkeiten eines Tragwerksplaners am Beispiel des Neubauprojektes Groner Tor ein. Herrn Kurth gelang es, durch die anschaulichen Praxisbeispiele, die in seinem Vortrag zur Ansprache kamen und später auf der Baustelle wieder aufgegriffen wurden, einen Bogen zwischen Theorie und Praxis zu spannen. Dieses wirkte sehr motivierend auf die Schüler. Insgesamt kann von einem sehr gelungenen Tag berichtet werden.

 

Schüler lauschen Geschichte des Dresdner „Ikarus“

Verraten und verhaftet
Der Zeitzeuge Michael Schlosser berichtet von seinem Fluchtversuch 1983 mit einem selbstgebauten Leichtflugzeug in den Westen. Dabei wurde er verraten, verhaftet und schließlich 1984 von der Bundesrepublik freigekauft. Das, was Herr Schlosser bleibt, ist seine Geschichte – und von dieser berichtet er den Schülerinnen und Schülern sehr eindrucksvoll.
Schlosser ist gelernter Kfz-Mechaniker, arbeitete als Fuhrparkleiter beim DDR-Fernsehen und ihm ging es wirtschaftlich sehr gut. Er hatte aber den Wunsch, sich selbstständig zu machen. Die Gewerbeanträge wurden jedoch von der Partei stets abgelehnt und sein Frust wuchs. Während eines Urlaubs in der Tschechei hörte er im Rundfunk einen Aufruf, dass einem DDR-Bürger bei einem Flug auf das Springer-Hochhaus in West-Berlin eine Million D-Mark versprochen wird. Und schließlich nahm alles seinen Lauf…

Geschichte zum Anfassen
Die Geschichte von Herr Schlosser wurde in einem dreißigminütigen Film „Operation Ikarus“ vom MDR verfilmt. Nachdem die Schüler diesen aufmerksam schauten, berichtete Herr Schlosser von Einzelheiten, beantwortete ausführlich alle Fragen der Anwesenden und veranschaulichte sein Erlebtes anhand von Kopien und Fotos aus seiner Stasi-Akte.
Das Originalflugzeug wurde allerdings nie wieder aufgefunden, doch der Wunsch nach dem Fliegen hat ihn nie losgelassen. Seine mittlerweile vierte selbstgebaute Maschine konnte das Publikum im Anschluss an den Vortrag bestaunen.

ECVET-Logo
 
Volker Schmidt. Sibylle Meyer (Foto: Marleen Heumann)
 

BBSII Göttingen auf Internationalisierungskurs

Göttingen. Der Förderverein für Aus- und Weiterbildung der BBS II Göttingen (GFT-Erasmus e.V.) wurde am 29.09.2016 mit dem ECVET-Siegel (Europäisches Kreditsystem für die Berufsausbildung) ausgezeichnet. Dieses Siegel erhalten Einrichtungen, die berufliche Auslandsaufenthalte von Auszubildenden unter Anwendung von ECVET-Prinzipien und -Instrumenten zur Qualitätssicherung durchführen.

Das Ziel im Blick
Während in letzter Zeit immer mehr Schulen den niedersächsischen Titel „Europaschule“ anstreben, arbeitet die BBS II Göttingen gemeinsam mit dem GFT-Erasmus e.V. an der Internationalisierung von Schule und baut seine Kompetenzen nicht nur im Bereich „Europa“, sondern auch global aus. Dies zeigt die Verleihung des ECVET-Siegels und stellt somit einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg in Richtung „Europaschule“ dar. Besonders in den skandinavischen Ländern, wie zum Beispiel Finnland, wird bei der Zusammenarbeit auf dieses Siegel geachtet, weil weniger nationale, sondern vielmehr europäische Titel im Vordergrund stehen.

Lernaufenthalte im Ausland - ein Erfolg für beide Seiten
Lernaufenthalte im Ausland sind ein Mehrwert für die Ausbildung, weil sie die Chancen für die Teilnehmer auf dem Arbeitsmarkt erhöhen. Der Auszubildende zeigt, dass er mobil und neugierig ist, Neues zu sehen und zu erlernen. Darüber hinaus beweist dieser Mut, die Heimatstadt zu verlassen, um in einem anderen Land, neue Einblicke in eine Branche zu gewinnen. Außerdem führen Auslandsaufenthalte zu mehr Toleranz sowie Aufgeschlossenheit für multikulturelle Teams. Firmen profitieren ebenfalls von der Mobilität ihrer Auszubildenden, da diese mit einem gewachsenen Selbstbewusstsein, einer gesteigerten Motivation und neuen Ideen in das Unternehmen zurückkehren.

Das Siegel als Zeichen für Qualität
Während einer Mobilität werden berufliche, soziale und vor allem auch sprachliche und interkulturelle Kompetenzen erworben, die bei Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern sehr gefragt sind. Folglich sollten Lernergebnisse verständlich beschrieben und gesichert sowie im Herkunftsland anerkannt werden. Hierfür steht mit dem Europäischen Leistungspunktesystem für die Berufsbildung (ECVET) allen Akteurinnen und Akteuren ein Werkzeugkasten zur Verfügung. Somit steigert die Nutzung und Einhaltung von ECVET-Elementen die Qualität von Auslandsaufenthalten.

Foto: Markus Hartwig
 

Neue Büchsen für Verein

Weil die Göttinger Tafel mittlerweile nur noch über Spardosen verfügt, die mit der Zeit unansehnlich geworden sind, hatte Geschäftsführerin Martina May eine zündende Idee. Das Ergebnis: Die Berufsfachschule Industrielle Fertigungstechnik der BBS 2 hat sieben neue Büchsen für den Verein gefertigt.
Göttingen. Diese Dosen stellt die Tafel zum Spendenzweck bei Aktionen und Veranstaltungen auf, die sie selbst organisiert oder zu denen sie eingeladen ist. Martina May: „Neue waren dringend nötig, denn die alten waren mit der Zeit wirklich unansehnlich geworden.“ Waren die vorherigen Spardosen mit einem Vorhängeschloss gesichert, sind die aktuellen, die jetzt überreicht worden sind, per Inbus verschraubt und komplett aus Metall.
„Sie bestehen aus sandgestrahltem Messingrohr, das wir abschließend mit Klarlack versehen haben“, erläuterten Kevin und Justus Deppe, Schüler der aktuellen Berufsfachschule, nicht ohne Stolz. Denn bei diesen Spardosen handelt es sich um ein nicht alltägliches Produkt: Es verlässt die BBS 2-Werkstätten für einen realen Abnehmer, der einen ernsthaften Auftrag vergeben hat - Arbeitsleben pur. „Die Spardosen haben ihren Zweck, jeder weiß, was man damit macht“, so die Schüler.
Insgesamt habe das Projekt von Planung über Fertigung bis zur Übergabe an die Tafel drei Wochen in Anspruch genommen, so Lehrer Lars Nolte, der die 14 Schüler der Berufsfachschule betreut. Sechs von ihnen waren am Tafel-Projekt beteiligt.

erschienen im GT, Fr. 08.04.2016

 

Der neue Schulleiter stellt sich vor

Bernd Wübbenhorst ist neuer Schulleiter der BBS II Göttingen. Die Landesschulbehörde hat ihn jetzt ernannt. Damit endet auch eine Vakanz nach der Pensionierung von Peter Peschel Anfang 2015.
Seitdem hatte Guido Ahlborn die Schule an der Godehardstraße kommissarisch geleitet. Jetzt ist das Schulleitungsteam an den Berufsbildenden Schulen II Göttingen wieder komplett.

Dezernent Volker Barckmann von der Landesschulbehörde überreichte die Ernennungsurkunde während einer Feierstunde an den neuen Schulleiter Bernd Wübbenhorst.

Gemeinsam mit dem nun stellvertretenden Schulleiter Guido Ahlborn, der für seine Arbeit in den vergangenen 13 Monaten als Interimsschulleiter großen Dank und Applaus erntete, will Wübbenhorst samt Leitungsteam und Kollegium die BBS II zum Wohle der Schüler voranbringen. Angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels sei die berufliche Bildung wichtig wie nie, betonte der neue Schulleiter.

Die Flüchtlingssituation sieht Bernd Wübbenhorst als Herausforderung und Chance zugleich. Wenn in die Ausbildung der Geflüchteten investiert werde, könne die Wirtschaft von der Arbeitskraft der Menschen, die in Deutschland eine neue Bleibe finden, profitieren. Die BBS II werde sich dieser Herausforderung stellen, kündigte Wübbenhorst an. Unterstützung erhalten er und sein Team vom Schulträger Landkreis Göttingen. Schuldezernent Marcel Riethig kündigte weitere Investitionen in die Berufsbildenden Schulen an.

Zitiert aus der HNA vom 18.3.2016, http://www.hna.de/lokales/goettingen/bernd-wuebbenhorst-leitet-berufsbildenden-schulen-6204554.html

Fotos der Einführungsveranstaltung in der Mediothek

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